Therapie
Das Down Syndrom selbst ist nicht in normalen Sinne behandelbar, da es sich um eine Anomalie der Chromosomenpaarung handelt. Allerdings ist es möglich, die Begleiterscheinungen der Erkrankung zu behandeln. Das heißt, für organische Mängel kommt eine Operation in Betracht, zum Beispiel bei einem Herzfehler. Auch Seh- oder Hörschäden können durch ärztliche Behandlung korrigiert werden. Da es aber eben keine komplette Therapie gibt, ist es wichtig, den Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen. So sind zum Beispiel Selbsthilfegruppen in allen größeren Städten zu finden. Diese unterstützen nicht nur die Kinder selbst, sondern auch deren Eltern und andere Angehörige. Auch die Nachbarn sollten über die Erkrankung des Kindes informiert werden, damit es eben nicht zu "schiefen Blicken" und Anfeindungen des "nicht normalen" Kindes kommt.
Wichtig sind zudem ausgewählte Frühförderprogramme für das betroffene Kind. Es gibt verschiedene Angebote, mit denen die Kinder unterstützt werden, damit sie ihre jeweiligen Möglichkeiten voll ausschöpfen können. So zählt beispielsweise die Logopädie dazu, auch Physio- und Ergotherapie können eingesetzt werden. Sie unterstützen die motorischen und verbalen Fähigkeiten des Kindes und fördern es teilweise so weit, dass es an einer Regelschule teilnehmen kann. Ziel ist es, das Kind so zu bestärken und zu kräftigen, dass es zu einem möglichst selbstständigen Leben in der Lage ist, auch wenn es immer wieder Fälle von Erkrankten gibt, die ohne Hilfe ihr Leben nicht meistern können. Genutzt werden sollten auch die speziellen Einrichtungen für Kinder mit Trisomie 21, in denen alles auf die Behinderung abgestimmt ist.
Trotzdem muss aber auch gesagt werden, dass es den Kindern ermöglicht werden soll, in der normalen Welt einen Platz zu finden und sich auch dann zurecht zu finden, wenn eben nicht alles behindertengerecht eingerichtet ist. Allerdings steht dies natürlich in Abhängigkeit von der Schwere der Behinderung selbst, so dass hier keine allgemein gültige Aussage getroffen werden kann. Menschen mit schweren Beeinträchtigungen sind natürlich nicht in der Lage, auf behindertengerechte Hilfen zu verzichten.
Herzlicher Dank gebührt den Mitarbeitern von Kirchliche-Kunst.de, Vertrieb für Taufkerzen, für freundlche Kritik, nützliche Ideen und pratische Ratschläge bei der Planung dieses Projektes.